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    My City im Test – Anleitung, Spielregeln und Bewertung – Nominiert zum Spiel des Jahres 2020

    My City ist ein neues Spiel, welches seine Spieler im Handumdrehen begeistert. Mit diesem Spiel kannst Du eine Stadt ganz nach Deinen Wünschen und Vorstellungen aufbauen und weiterentwickeln.

    My City Box
    My City ist ein unterhaltsames Familienspiel, dass nominiert wurde zum Spiel des Jahres 2020 (Gewinner Pictures)

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    Aber zugleich kannst Du mit My City auch auf eine Zeitreise gehen, da während der einzelnen Partien immer wieder neue Regeln sowie Spielmaterialien ins Spiel kommen, welche dabei helfen die Geschichte der Stadt sehr abwechslungsreich zu erzählen.

    Zunächst startet das Spiel mit ganz einfachen Regeln. Mit Stickern, neuen Spielregeln und Elementen, welche sich in acht verschlossenen Umschlägen befinden, entwickelt sich der Spielplan weiter. Dieses Gesellschaftsspiel sorgt einfach für kurzweilige Spieleabende.

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    Fakten über das Spiel

    • Erscheinungsjahr: 2020
    • Spielverlag: Kosmos
    • Autor: Reiner Knizia
    • Altersempfehlung: ab 10 Jahren
    • Anzahl der Spieler: 2 – 4 Spieler
    • Spieldauer laut Hersteller: 30 Minuten / Spiel
    • Auszeichnungen: Nominierung zum Spiel des Jahres 2020

    Vorteile und Nachteile von My City

    Vorteile im Check

    • Leichter Einstieg ins Spiel
    • Hohe Komplexität
    • Einfache Regeln
    • Geeignet für erfahrene Spieler und Gelegenheitsspieler
    • Sehr abwechslungsreich
    • keine oder nur wenig Downtime
    • Nach Abschluss der Legacy-Kampagne weiter spielbar
    • Interaktive Spielmechanismen

    Nachteile

    • Spieler, die zu analytisch denken, könnten den Spielfluss hemmen
    • Spielmaterialien könnten etwas hochwertiger sein

    Spielmaterial und Zubehör von My City – was ist drin

    Das Spielmaterial in der Übersicht

    Zum Lieferumfang von My City gehören:

    • 4 doppelseitige Spielpläne
    • 4 Punktemarker
    • 24 Gebäudekarten
    • 96 Gebäudeteile in drei verschiedenen Farben
    • 8 Umschläge welche versiegelt sind und neues Zubehör und Regeln beinhalten (Legacy-Komponenten)

    Spielpläne, Gebäudeteile und Punktemarker

    Jedem Spielplan ist ein Wappentier zugeordnet, für das sich der Spieler vor Beginn des Spieles entscheiden muss. Die Spielpläne welche gleichzeitig Punkteleisten besitzen, stellen hierbei die Baufläche dar.

    Auf der Rückseite der Gebäudeteile befindet sich ebenfalls das entsprechende Wappen. Die Gebäudeteile, von denen es im Spiel 96 gibt, sind unterschiedlich geformt und sehen aus wie Puzzlesteinchen in Tetris Form.

    Jeder Spieler erhält 24 dieser Gebäudeteile. Neben dem Spielplan und den Gebäudeteilen erhält jeder Mitspieler einen Punktemarker mit dem er seine Siegpunkte markieren kann.

    24 Gebäudekarten

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    Pictures- Spiel des Jahres 2020

    Das ausgezeichnete Spiel des Jahres 2020 bietet Spielspass und lange Unterhaltung. Den Spielern stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, aus denen die Teilnehmer simultan das Symbol ihrer Karte nachbilden. Du bekommst vor Spielbeginn die Karte zugeordnet und musst nun das Bild möglichst gut darstellen. Alle anderen Spieler erraten das Motiv.Garantierte Unterhaltung für Freunde und Familie.

    Spiel des Jahres 2020
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    Die Gebäudekarten werden bevor das Spiel beginnen kann, gut gemischt und auf der Tischmitte als verdeckter Nachziehstapel abgelegt, wobei die erste Karte bereits aufgedeckt wird und zur ersten Karte des Ablagestapels wird.

    8 versiegelte Umschläge

    In diesen Umschlägen befinden sich die Informationen, Regeln und das Zubehör, welche den Verlauf des Spieles maßgeblich mitbestimmen.

    Ausführliche Anleitung und Spielregeln zu My City

    Spielvorbereitung

    Bevor mit dem Spielen von My City begonnen werden kann, erhält jeder Spieler ein Spielbrett mit einem Wappen, einen Punktemarker sowie 3 x 8 Gebäudeteile in den Farben blau, rot und gelb.

    Der Kartensatz mit den 24 Gebäudekarten wird gemischt und als Nachziehstapel auf dem Tisch abgelegt und schon kann das Spiel beginnen.

    Spielablauf

    Das Gebäude, welches die erste aufgedeckte Gebäudekarte zeigt, muss von jedem Spieler an beliebiger Stelle, allerdings angrenzend zum Fluss, auf dem Spielplan ausgelegt werden. Das Gebäudeteil kannst Du vor dem Ablegen beliebig drehen, allerdings darf es nicht auf die Rückseite gewendet werden.

    Liegt der erste Gebäudeteil, so wird die nächste Gebäudekarte aufgedeckt und das darauf befindliche Gebäude errichtest Du ebenfalls in Deiner Stadt, dass wird wiederholt bis alle Gebäude platziert werden konnten. Allerdings gelten hierfür bestimmte Bauregeln.

    Bauregeln von My City im Überblick

    Das erste Gebäude muss angrenzend an den Fluss errichtet werden, angrenzend bedeutet hierbei, ein Teil einer Seite des Gebäudes muss den Fluss berühren.

    Die Gebäude die nachfolgend errichtet werden, müssen an ein bereits errichtetes Gebäude angrenzen. Die Gebäude müssen sich hierbei mindestens mit einem kleinen Teil berühren. Hierbei ist jedoch auch erlaubt, dass sich der Fluss zwischen den Gebäuden entlang schlängelt, denn auch das wird als angrenzend akzeptiert.

    Die Rückseite des Spielertableaus mit einem weiteren Spielplan von My City

    Wald- und Gebirgsfelder dürfen allerdings nicht überbaut werden, gleiches gilt für Gebäude die bereits außerhalb liegen.

    Auf dem Fluss dürfen ebenfalls keine Gebäude gebaut werden. Hierbei darfst Du die Gebäude nicht so errichten, dass ein Teil des Gebäudes auf der rechten und der der andere Teil auf der linken Seite des Flusses erbaut wird.

    Die auf den hellgrünen Wiesenfeldern befindlichen Gesteinsbrocken und Bäume kannst Du aber überbauen.

    Was geschieht, wenn die Gebäudeteile nicht mehr platziert werden können

    Je mehr Karten aufgedeckt und Gebäudeteile verbaut werden, um so voller wird die Baufläche. Hierbei kommt es dazu, dass ein bestimmtes Gebäude nicht mehr in der eigenen Stadt errichtet werden kann. In dieser Situation hast Du die Möglichkeit, zu passen oder auszusteigen.

    Wenn Du passt, so wird dieser Gebäudeteil auf die Rückseite gedreht und auf die leere Fläche des Spielplans gelegt. Mithilfe des Punktmarkers rückst Du dann ein Feld zurück und verlierst einen Punkt. Wird in der nächsten Runde die neue Karte aufgedeckt, kannst Du wieder mitspielen.

    Steigt der Spieler aus so beendet er den Städtebau und darf keine Gebäudeteile mehr platzieren. Auf der Punkteleiste verlierst Du so keinen Punkt, darfst aber auch kein weiteres Gebäude, welches aufgedeckt wird errichten, sondern Du musst warten bis die anderen Spieler ebenfalls fertig sind. Deine Bauleistung wird bei der Schlusswertung aber vollständig berücksichtigt.

    Das Spiel endet, wenn alle Spieler ausgestiegen sind, weil sie keine Gebäudeteile mehr platzieren können oder wollen. Ein weiter Grund für die Beendigung des Spieles ist, wenn alle Gebäudekarten des Nachziehstapels verbraucht wurden. In beiden Fällen kann die Schlusswertung erfolgen.

    Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten, diese ergeben sich aus der unterschiedlichen Punktewertung für Bäume, Gesteinsbrocken oder jedem sichtbaren hellgrünen Wiesenfeld. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit den wenigsten freien Feldern in der ersten Reihe. Jedes Spiel endet damit, dass die Spieler Fortschritte in Form von Punkten für Ihre Stadt erhalten. Mit Stickern die Du im Spiel erhälts, kannst Du ganz einfach unbequeme Felder auf Deinem Gelände überkleben.

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    So geht es nach dem ersten Spiel weiter

    Da es sich bei dem My City Spiel um ein Legacy-Spiel handelt, spielen die Spieler eine Geschichte über mehrere Partien nach.

    Die Entwicklung der Stadt hängt in erster Linie vom ersten Spatenstich ab und führt hin bis zur Wohlstandsgesellschaft.

    Jede neue Partie bringt Dir zusätzliche Spielregeln und Elemente in Form von neuen Wertungssystemen und Gebäuden, es handelt sich aber auch um Veränderungen auf dem Spielplan oder besondere Sticker, durch die das Spielgeschehen etwas komplizierter und umfangreicher wird. Im Laufe des Spiels werden aber auch die vorgestellten Bau- und Spielregeln immer wieder verändert.

    Diese neuen Spielregeln und Elemente findest Du in den 8 nummerierten versiegelten Umschlägen. Es beginnt mit dem Kapitel 1 und das letzte ist Kapitel 8. Dabei umfasst jedes Kapitel ein spezielles Thema wie zum Beispiel Fabriken, die Kirchen, das neue Land, Bergbau oder Überschwemmungen, diese Kapitel werden jeweils über drei Partien gespielt.

    Dieses Video ansehen auf YouTube.

    Auszeichnungen und Nominierungen des Spiels

    Auszeichung Spiel des Jahres
    Nominiert zum Spiel des Jahres

    My City wurde 2020 für den Titel „Spiel des Jahres 2020“ nominiert.

    Wie gut ist My City – Meine Meinung zum Spiel

    Der Einstieg in das Spiel ist sehr einfach, da es zunächst sehr wenige Regeln zu beachten gilt. Die Spannung kommt allerdings durch das Aufdecken der Gebäudekarten, denn nur selten kommt das Gebäude, welches es gerade sein sollte.

    Um Siegpunkte zu bekommen, muss man langfristig planen und taktisch reagieren. Besonders interessant wird My City aber erst mit dem Öffnen der Umschläge, welche für jede Partie andere Regeln mit sich bringen und für Neugier und Abwechslung sorgen.

    Ist man am Ende des Spieles angelangt, so lässt es sich auf der Rückseite des Spielertableaus noch weiterspielen, ganz ohne neue Regeln und Aufkleber, so entwickelt sich My City zum ewigen Spiel. Das Spiel selbst hält viele Überraschungen bereit und ist sehr gut gegen kurzweile.

    Alexander
    Als absolut Brettspiel-Verrückter spiele ich leidenschaftlich gerne alle Arten von Spielen. Besonders gerne, wenn es etwas Neues zu erkunden gibt. Mit Freunden teste ich dann immer wieder gerne neue Brettspiele bei mir Zuhause aus. Auf meinem Blog teile ich meine Leidenschaft für alle Art von Brettspielen.

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